Tag für Frieden und Freiheit 17.Juni 2023 - Dresden
ES REICHT - Sachsen
Tag für Frieden und Freiheit
Am 17.06.2023 trafen sich wieder mehrere tausend friedliebende Menschen in Dresden, um für Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung und Menschenrechte zu demonstrieren.
Am 17.06.2023 jährte sich der Volksaufstand in der DDR zum 70. mal. Es war also ein historisches Datum. In den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu einer Welle von Streiks, politischen Protesten und Massen Demonstrationen. Ausgelöst durch verschiedene Ursachen, vornehmlich der für viele Bürger zum Teil brutal und rücksichtslos geführte Aufbau des Sozialismus sowie repressive Maßnahmen des SED-Regimes, in deren blutigen Zerschlagung durch die Regierung 59 Menschen ihr Leben verloren, Tausende verletzt wurden und hunderte Menschen anschließend in Gefängnissen landeten.
Was 1953 zu den Protesten geführt hat, geschieht heute in Deutschland wieder. Dieses Mal unter dem Deckmantel von Corona, dem Ukrainekrieg und dem „Klimawandel". Anstatt der SED sitzt heute ein Koalitionseinheitsbrei von Grünen, SPD, CDU/CSU, FDP und Linken im Parlament und sind ebenso zu einer gemeinsam aggierenden Verbotspartei mutiert, die das Volk bevormunden und gängeln möchte oder durch schnell erlassene Gesetze ihrer Grundrechte berauben und wie zu Coronazeiten durch Polizeieinheiten zusammen knüppeln ließ.
Ja, heute hat man zumindest noch das Recht, sich anschließend zivilrechtlich zu wehren und zu meist bekommt man Jahre später auch Recht, doch das zeigt letztendlich nur wie perfide man die Menschen mit einem angeblichen Rechtsstaat erst in "Geiselhaft" nimmt, um ihnen dann zu sagen " ihr wart ja im Recht, aber das hilft euch nun nicht mehr".
Tausende Bürger nicht nur in Dresden sind am 17.06. auf der Straße gewesen, um der Regierung zu zeigen, „Mit uns nicht, wir machen da nicht mit“ denn uns reicht es!
Und Esteban Cortez schrieb zu diesem Anlass extra einen eigenen Song zum 17.Juni1953/2023:
Wie auch bereits zur ersten Es Reicht Demo dieser Song entstanden ist:
Im Gegensatz zu der Demo vor 1 Jahr, wo man bei 35 Grad lief, waren die Temperaturen dieses mal sehr angenehm. Trotz dem zeitweise Einsetzen kurzer und heftiger Regenschauer sind alle Menschen geblieben und hörten sich die 30 min Auftaktkundgebung vor der Semperoper (Theaterplatz) an. Der Demozug ging anschließend vorbei am Terrassenufer, durch die Altstadt von Dresden auf die andere Elbseite in die Neustadt und zurück auf den Theaterplatz. Wie immer hat die Dresdener Orga es hervorragend organisiert, so dass es im Verlauf der Demo keine Komplikationen gab.
Allerdings kam es zu einem technischen Zwischenfall, welcher dazu führte, dass die geplante Übertragung aller Redebeiträge, nicht wie geplant auf 6 Lautsprecher-PKW in den Aufzug übertragen werden konnte und somit nicht allen Teilnehmern zugänglich war. Auch die Technik des Bühnen LKW nahm durch einen heftigen Regenschauer einen kleineren Schaden, der die Lautstärke der Bühne dann zusätzlich noch stark drosselte. Daher hier noch einmal alle angekündigten und auch anwesenden Redner und ihre Beiträge, welche dem ein oder anderen enttäuschten Teilnehmer entgangen sind:
Erklärung der Blaulichtfamilie (Feuerwehr/Gesundheitswesen/Polizei/ Soldaten und Veteranen)
Rede von Waldemar (Bündnis für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung)
Rede von Dieter Dehm (Liedermacher):
Zeitzeugenbericht über den 17. Juni 1953 in Dresden von Inge P. (Inge war damals 22 Jahre alt und schildet in diesem Bericht, wie sie und ihre Familie diesen Tag und die Geschehnisse rund herum in Dresden erlebt hat.)
https://www.youtube.com/watch?v=_pUj-brnlp8
Rede Anett vom Team für Kinder
Rede von Karsten Hilse (durch direkte Demokratie im Bundestag)
Rede von Artur Helios (der Mann mit dem Koffer)
Im Demozug waren mehrere Trommlergruppen. Wie im letzten Jahr, waren die Freiheitstrychler aus der Schweiz wieder dabei. Für diese fuhr diesmal extra ein PKW mit Plattenanhänger mit, wo die Damen und Herren ihr bis zu 40 kg schweren Glocken ablegen und mal eine Pause machen konnten. Auf Höhe des Goldenen Reiters traf der Aufzug auf eine Kundgebung der "Seebrücke Dresden" mit ca. 60 Demonstranten, die mit basslastigen Lautsprecheranlagen, Gebrüll und erhobenen Mittelfinger als "Argumentation" versuchten, die friedliebenden Menschen zu provozieren. Was aber mal wieder nicht gelang.
Am Ende gab es noch, wie schon gewohnt das Spalier der Trommler:
Wer den ganzen Tag noch Revue passieren lassen möchte findet hier den Hauptlivestream - von Mitteldeutschland TV: https://www.youtube.com/live/OD4QWB2fQ30?feature=share
An dieser Stelle muss man auch die eingesetzte Dresdener Polizei loben, die in dem Abschnitt und auch auf der gesamten Veranstaltung einen super Job gemacht hat. Kurz nach 19 Uhr kam der Demozug wieder auf dem Theaterplatz an und die Demo wurde, zum Unverständnis vieler Teilnehmer, für beendet erklärt. Da die Versammlungsbehörde auf Grund einer Aufführung in der Semperoper, einer angestrebten Verlängerung nicht zustimmte. Hier wiegt das kulturelle öffentliche Interesse von wenigen hundert Bürgern ganz offenbar mehr, als dass öffentliche Interesse von 5000 Menschen, die sich für die demokratischen Werte und den Erhalt von Frieden und Freiheit einsetzen.
Eine Zeitgleich stattfindende all abendliche Sommerparty eines Gastronomiebetriebes direkt neben der Semperoper mit Beschallung der Schlosskirche und des Theaterplatzes hingegen, stellte hier für die Behörden kein Problem dar. Hier darf man sich gern die Frage stellen, mit welchem Maß an Verantwortung hier wohl gemessen wird oder ob es nicht einfach nur unliebsam ist, das sich Tausende Menschen für die Demokratie einsetzen und Haltung als auch Gesicht zeigen.
Zum Abschluss noch eine Frage an die öffentlich rechtlichen Medienanstalten und Pressevertreter, welche sich durch ihren sich selbst auferlegten Pressekodex dazu verpflichtet haben, über alle die Öffentlichkeit betreffenden Ereignisse zu berichten. Was sie im Fall einer angeblichen "Klimakatastrophe" auch fasst täglich tut, selbst wenn sich nur 6 Aktivisten dafür irgendwo festkleben.
Weshalb berichten Sie weder im Vorfeld, wo Sie durch ausführliche Pressemitteilungen informiert wurden, noch im Anschluß an die Versammlung an der tausende Menschen teilnehmen, nicht über diese Proteste, geschweige über die Inhalte der Proteste, welche alle Bürger des Landes betreffen und angehen. Für mich persönlich verstoßen sie nicht nur gegen ihren eigenen Pressekodex, viel mehr verstoßen sie auch gegen den Rundfunkgebührenstaatsvertrag, mit dessen Hilfe sie allen Menschen im Land für eine nicht stattfindende Berichterstattung Geld abpressen.


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